Zukunftswerkstatt

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Zukunft GEMEINSAM gestalten
Mit der Methode „Zukunftswerkstatt“

Der Einstieg in die Zukunftswerkstatt Schule mit dem Präferenzmodell HDI von Net Herman. Mit diesem Modell werden persönliche Denk- und Verhaltensstrukturen deutlich. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden Kommunikationsstrukturen und Zielentwicklungen in der Zukunftswerkstatt Schule gemeinsam erarbeitet.

Was ist  eine Zukunftswerkstatt?

 

Eine Zukunftswerkstatt ist eine moderierte Veranstaltung für Menschen in Organisationen, Vereinen und Unternehmen, die sich am besten mit dem Slogan „Betroffene zu Beteiligten machen“ beschreiben lässt. Das bedeutet, dass die Beteiligten selbst aktiv werden um ihre Umgebung und damit ihre Zukunft neu zu gestalten, gemeinsam Probleme zu erkennen und zu lösen.

Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die Dinge nicht weiter einfach laufen zu lassen sondern ihr Arbeits– und / oder Lebensumfeld neu zu gestalten. Kurz: sie nehmen ihre Zukunft in die Hand.

In den 1980-er Jahren entwickelte der Zukunftsforscher Robert Jungk, zusammen mit anderen sozial engagierten Wissenschaftlern diese Sozialform, die es schafft, das Potenzial und die Kreativität von  Betroffenen hervorzulocken und für nachhaltige und wirksame Gestaltung von sozialen und wirtschaftlichen Räumen zu nutzen.

Die Teilnehmenden haben durch ihre Berufspraxis ein großes praktisches Wissen, das jedoch meist nicht unter den betreffenden Menschen vernetzt ist und demnach weniger Nutzen bringen kann als möglich wäre.
Während einer ZW wird dieses Wissen sichtbar und damit nutzbar gemacht. Dazu gehören sowohl die Dinge, die unzufrieden machen als auch die Wünsche, die da sind und das was sie nach deren Analyse umsetzen lässt: im Sinne aller Beteiligten. Das kann einen enormen Motivationsschub geben und so ein großes Potenzial für die Neugestaltung einer wünschenswerten und somit für alle Beteiligten und – in Unternehmen - für deren Kunden/innen - attraktiven Zukunft gewährleisten.Die Tatsache, dass die Methode ZW schon jahrzehntelang intensiv erfolgreich umgesetzt wird, zeigt, dass ein großer Bedarf vorhanden ist, Zukünfte aktiv zu gestalten.

Zukunft ist nicht die Verlängerung der Vergangenheit über das Jetzt hinaus

Das Besondere an der Philosophie die der ZW zugrunde liegt, ist ihre Vorstellung von Zukunft.  Zukunft wird nicht als Verlängerung der Vergangenheit gesehen, wobei alles so weiter geht wie bisher. Im Gegenteil wird Zukunft als etwas zu Gestaltendes betrachtet, das erst aktiv hergestellt wird.  Damit wird deutlich, wie sehr Menschen die Wahl haben, wenn sie sich dessen bewusst werden und diese Wahl auch systematisch nutzen. Bisher vorhandene Sachzwänge haben nicht automatisch auch eine begründbare Existenzberechtigung. Sie können hinterfragt werden.

Perspektivenwechsel löst lineares zugunsten von konstruktivistischem Denken ab

Dieser Perspektivenwechsel zeigt sich an folgender Grafik, in der das bisherige lineare Denken dem konstruktivistischen Denken gegenüber gestellt wird.

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